KnackBockBlog

The world shall perish not for lack of wonders, but for lack of wonder – JBS Haldane

Unken-Entwicklung III

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Übers Wochenende hat sich erwartungsgemäss einiges getan. Fred ist mittlerweile geschlüpft, und Tim ist auch kurz davor. Beide lassen mittlerweile die typische Kaulquappengestalt erahnen, nun müssen nur noch die Aussenkiemen verschwinden und sich der Schwanz etwas mehr vom Rest des Körpers absetzen – fertig ist die Quappe. Bis es soweit ist, haften sich die geschlüpften Larven mit speziellen Haftdrüsen irgendwo an und warten. Gelegentlich schwimmen sie etwas bzw trainieren die sich entwickelnden Muskeln. Nahrung nehmen sie noch nicht zu sich, da sie noch von Dotterresten im Bauch zehren können.
Auf den Fotos erkennt man auf den ersten Blick Augen(a) und Kiemen(e). Die Haftdrüsen sind auch zu sehen(f), genauso wie die letzten Reste der Gallerthülle, die Tim (rechts im Bild) noch umgeben. Auf dem ersten Bild erkennt man ausserdem regelmässige Segmente (von d nach vorne und hinten), dies sind die Myotome, sozusagen in Segmenten angelegte Urmuskeln. Außerdem erkennt man über dem Auge Teile des Gehirns (b und c). Für den ungeübten Betrachter scheint es zwar bloss Pigmentierung oder ein dunkler Fleck zu sein, wenn man jedoch weiss dass man sich ein Gehirn in diesem Stadium wie eine Reihe von aufeinanderfolgenden Blasen vorstellen kann (etwa so wie hier), dann macht das schon mehr Sinn (hoffentlich). Zu sehen (ahnen) sind Prosencephalon(b) und Mesencephalon(c).


Autor: knackbock

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