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The world shall perish not for lack of wonders, but for lack of wonder – JBS Haldane

Bock und Gärtner im Glashaus: Neues von Elsevier

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Nach dem Hack bei Elsevier spekuliert man bei Retraction Watch über die Hintergründe. Die Blogger haben zwei Reviews betroffener Paper gelesen. In beiden Fällen wurden verschiedene Paper zur Aufnahme in die Diskussion vorgeschlagen, und diese Paper haben offenbar einen gemeinsamen Autor. Man kann also vermuten, dass jemand versucht hat mehr Zitate für seine Veröffentlichungen zu generieren – der fragliche Wissenschaftler weiss aber offenbar von nichts.

Unterdessen scheint man sich bei Elsevier tatsächlich etwas Sorgen um den eigenen Ruf zu machen: In einem Gast-Beitrag auf Retraction Watch darf Linda Lavelle, ihres Zeichens „General Counsel-North America“, den Leser über

Protecting Good Science: Upholding Publishing Ethics

informieren. Es mutet… interessant an, dass man sich gerade bei Elsevier offenbar berufen fühlt, die Welt über

Clear benefits of ethical publishing

zu belehren. Von 2000 bis 2005 hat Elsevier mehrere Zeitschriften aufgelegt, die den Anschein von „peer reviewed medical journals“ erwecken sollten, tatsächlich aber von verschiedenen Pharmaunternehmen gesponsert waren. Natürlich haben die veröffentlichten „Studien“ Produkte der jeweiligen Firma positiv dargestellt. Wie sich ein wissenschaftlicher Verlag noch unethischer verhalten könnte, kann ich mir kaum vorstellen.

Elsevier published 6 fake journals – The Scientist

Autor: knackbock

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