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The world shall perish not for lack of wonders, but for lack of wonder – JBS Haldane

Kugelfisch-Mandala

2 Kommentare

Ein Kugelfisch-„Nest“. Ähnlich den Laubenvögeln bauen die Männchen dieser Art aus der Gattung Torquigener eine auffällige geometrische Struktur um Weibchen zu beeindrucken. Sorgfältig werden die Kämme der Sandwellen dekoriert.
Bei den Kugelfischen dient die Struktur gleichzeitig als Nest: Durch den Bauprozess wird der feinere Sand im inneren der Struktur angereichert, dieser ist offenbar auch Voraussetzung für Eiablage und Aufzucht des Nachwuchses – hier legen die überzeugten Weibchen ihre Eier ab.

Das erste Kugelfisch-Mandala wurde 1995 vor der Küste Japans entdeckt, bis 2011 war der Erbauer allerdings unbekannt.

Torquigener spec aus:
Role of Huge Geometric Circular Structures in the Reproduction of a Marine Pufferfish von Hiroshi Kawase, Yoji Okata & Kimiaki Ito Scientific Reports 3, Article number: 2106
doi:10.1038/srep02106

Scientific Reports

Autor: knackbock

Vielseitig

2 thoughts on “Kugelfisch-Mandala

  1. Unglaublich. Das ist richtig schön. Kann der Fisch denn sehen, was er da macht? Der ist ja ein Designer.

    • Gute Frage. Ich denke nicht, dass er es mit einem Ziel/Bild vor Augen anfertigt. Vermutlich folgen sie einfach ihren natürlichen Verhaltensdispositionen bis sie ein Weibchen gefunden haben. So eine Figur kann man evtl. mit einigen recht einfachen Algorithmen erzeugen. Andererseits sollte man Fische auch nicht unterschätzen!

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