KnackBockBlog

The world shall perish not for lack of wonders, but for lack of wonder – JBS Haldane


Ein Kommentar

Wels frisst Taube

Der Siegeszug der Tauben auf den Speiseplänen dieser Welt geht weiter. Nach Pelikanen und Schildkröten sind nun auch Welse auf den Geschmack gekommen. Ich sollte auch endlich mal welche probieren.

Interessanterweise ist das genau die Strategie, die auch die Schwertwale vor Argentinien bei der Jagd auf Robben anwenden. Das spricht durchaus für eine gewisse Intelligenz, und dazu passt auch die relativ hohe Lebenserwartung (Wels bis 80 Jahre, Schwertwal max. 60) und die generalistische Ernährung. Außerdem sind in ihrem Habitat beide Arten Spitzenprädatoren (d.h. sie stehen an der Spitze der Nahrungspyramide). Interessante Parallelen!

Vielleicht aber sind das nur die ersten Schritte der Welse an Land, auf dem Weg zur Welsherrschaft 2013…


Hinterlasse einen Kommentar

Jetzt neu: Meta-Mimikry

Wer offene Augen für erstaunliche Phänomene in der belebten Welt hat, dem ist sicherlich Thaumoctopus mimicus ein Begriff. Auch wenn man den wissenschaftlichen Namen nicht kennt, so kennt man (hoffentlich) die tollen Bilder des indo-malayischen Kraken. Aufgefallen ist er mit seinem dynamischen bzw flexiblen Mimikry, je nach Bedarf kann er sich z.B. als Feuerfisch, Seeschlange oder Stachelrochen tarnen.

Jetzt hat man einen Fisch (Stalix histrio) gefunden, der wiederum den Kraken imitiert bzw sich als einer seiner Arme tarnt. Vermutlich um so ungestört Ausflüge in grössere Entfernung von seinem Bau machen zu können, von dem er sich ansonsten kaum weiter entfernt.

Mehr Details gibt bei GrrlScientist.